Ausländische Partnergemeinden des Kirchenkreises Altholstein

Die Evangelisch Lutherische Kirche ist überall auf der Welt vertreten. Der Kirchenkreis Altholstein pflegt dabei den Kontakt zu 2 Partnergemeinden, die wir hier kurz vorstellen möchten, ganz besonders.

Evangélique-Luthérienne-Église au Congo (EELCo), Kongo

Der Kirchenkreis Neumünster begründete die Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Altholstein und der Evangélique-Luthérienne-Église au Congo im Kongo vor einigen Jahren. Seitdem stehen die Gemeinden beider Evangelisch Lutherischer Kirchen in regem gegenseitigen Austausch und unterstützen sich gegenseitig. Auch gemeinsame Feiern, Gebete und Hilfsprojekte stehen auf dem Programm. So sind beide Kirchengemeinden gemeinsam in Kongo in ein Hilfsprojekt eingebunden, welches 500 bis 800 Gefangene des Gefängnisses in Lubumbashi mit Nahrung versorgt, da diese im Kongo nicht vom Staat gestellt wird. Die Gefangenen werden außerdem seelsorgerisch betreut. Aber auch im Kongo betreuen die beiden Kirchengemeinden gemeinsam Projekte, welche die Gesundheitsversorgung vor Ort verbessern, Frauenprojekte unterstützen und die Schulspeisung sicherstellen. Sogar neue lokale Schulen werden in enger Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden im Kongo erstellt. Diese Partnerschaft ist ein spannendes Beispiel für vielseitige internationale Zusammenarbeit der Kirchen.

Kirchenkreis Ostkilimanjaro, Tansania

Bereits im Jahr 2004 gründete der Kirchenkreis Kiel das Projekt „Kiel für Kinder am Kilimajaro“, welches seitdem jährlich durch einen Fond ca. 4500 AIDS-Waisen in Tansania unterstützt. Daraus hat sich eine enge Beziehung und gute Freundschaft mit dem tansanischen Kirchenkreis Ostkilimanjaro der dortigen Evangelisch Lutherische Kirche entwickelt. Benefizveranstaltungen in Altholstein, gegenseitige Besuche mit gemeinsamen Feiern und der Austausch, nicht nur in Religionsfragen, gehören dazu. Wichtig sind auch die Partnerschaftsgottesdienste, bei denen am selben Tag, dieselben Bibeltexte sowohl in Altholstein, als auch am Ostkilimanjaro den Gottesdienst bestimmen. Die Norddeutschen unterstützen zusammen mit ihren Partnergemeinden in Tansania zur Zeit auch ein Frauenprojekt, ein Musikprojekt, sowie ein Gesundheitsprojekt. Für die Menschen in der Region am Ostkilimanjaro, die hauptsächlich vom Anbau von Bananen, Kaffee und anderen landwirtschaftlichen Produkten leben, bedeuten diese Projekte eine wirkliche Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und sie ergänzen die theologische Zusammenarbeit sinnvoll.